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Umsatzbooster Rechnung mit Bonitätsprüfung

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Wir bauen in letzter Zeit sehr häufig den Rechnungskauf in Onlineshops ein. In der Regel ist das sehr gemischt; BillSafe, Klarna oder Sofortrechnung, etc., weil unsere Kunden auch dem Trend der Zahlung auf Rechnung folgen müssen.

Der Trend ist also ganz klar hin zum Kauf auf Rechnung.

Das Prinzip ist den meisten bekannt. Der Kunde wählt den Kauf auf Rechnung im Checkout und im Hintergrund prüfen die Anbieter wie hoch das Zahlungsausfallrisiko beim betreffenden Kunden ist. 

Entspricht es der internen Kalkulation, dann wird der Kunde durchgelassen und ḱann den Checkout abschliessen. In der Regel wird die Forderung in diesem Moment an den Anbieter abgetreten und der Shopbetreiber bekommt vom Anbieter die Zahlung erstattet.

Bis hier hin klingt alles sehr einfach und ist es theoretisch auch. Aber ab jetzt kommen die Tücken!

Folgende Szenarien treten häufig auf und führen vor allem zu Problemen im Workflow:

Szenario 1:

Der Kunde bestellt 3 Teile, schickt aber 1 zurück und das innerhalb seiner 14 tägigen Widerrufsfrist.

In diesem Fall wurde die Forderung ja schon schon an den Zahlungsanbieter abgetreten. D.h. dieser will auch das Geld für 3 Artikel vom Kunden. In der Regel erinnern die Anbieter schon nach 10 Tagen den Kunden doch seine Rechnung zu bezahlen (Klarna gerne auch schon nach 5 Tagen). Der Kunde schickt nach 12 Tagen einen Artikel zurück. Nach 2 Tagen trifft der Artikel bei Ihnen ein, wird kontrolliert und gutgeschrieben. Jetzt wird dem Zahlungsanbieter nach einem weiteren Tag über die Retoure informiert; all diese Vorgänge müssen manuell gemacht werden und müssen präzise sein, sonst gibt es schnell Differenzen zwischen der Forderung des Zahlungsanbieters und der eingentlich vom Kunden zu zahlenden Rechnung.

Im schlimmsten Fall trifft jetzt schon die Mahnung beim Kunden ein oder eine Mahnung über die fehberechnete Differenz weil ein Fehler bei der manuellen Meldung gemacht wurde und der Kunde ist sauer und unzufrieden. Vor allem weil er nicht vom Shopbetreiber durch eine freundliche Zahlungserinnerung darauf hingewiesen wird, sondern durch eine Fremdfirma.

Szenario 2:

Der Kunde zahlt doch an den Shopbetreiber weil er die Rechnung übersehen hat. Der Shopbetreiber kontrollieren aber seine Kontoauszüge nicht regelmäßig da er ja über die Zahlungsanbieter über Zahlungseingänge und Freigaben informiert wird.

Der Kunde hat also ein gutes Gewissen; zu Recht, bekommt aber trotzdem eine Mahnung und diese nicht vom Shopbetreiber, sondern vom Zahlungsanbieter. In diesem Fall ist der Kunde im Zugzwang das Problem zu lösen, obwohl er sich keinen Vorwurf zu machen hat.

Ergo auch das wird den Kunden wenig amüsieren und er wird sich überlegen ob er das nochmal machen will.

Die Szenarien kann man beliebig ausbauen. Zum Schluss landet man immer wieder bei einem Risiko der Kundenunzufriedenheit welches man selbst nur noch begrenzt kontrollieren kann, aber trotzdem einen Zusatzaufwand hat.

Eine kleine Rechnenübung

Jetzt gehen wir mal davon aus, das die Zahlungsanbieter Geld mit Ihrer Dienstleistung verdienen möchten. Und das verdienen diese über die Transaktionsgebühren.

Also gehen wir von folgendem Punkt aus. Der Zahlungsanbieter verlangt 3% Provision und 1 Euro feste Transaktionsgebühr. Der Kunde kauft für 100 €. In diesem Fall liegen also die Gebühren bei 4% des Auftragswertes.

Wenn der Zahlungsanbieter jetzt Geld verdienen möchte, muss er sein Ausfallrisiko somit auf unter 4% drücken, eher auf 1%, da er ja auch Ertrag erwirtschaften muss.

Das bedeutet jetzt er wird natürlich nur Top-Bonitäten durchlassen.

Jetzt setzen wir mal die Alternative eigene Bonitätsprüfung, bsplw. über die Boniversum GmbH, im Rechnenbeispiel dagegen.

Der Shopbetreiber übernimmt das Risiko selbst und da er eh 4% abgegeben muss, kann er auch mit einen 4%igen Ausfallrisiko gegen 1% Ausfall bei den Zahlungsanbietern antreten.

Handel-GesamtIm Schnitt entspricht bsplw. der Anteil an 1%igen Risiken ca.16% der Kunden und bis ca. 5% Ausfallrisiko 68% der Kunden.

Der Shopbetreiber kann aomit sein Kundenpotential um 50% erhöhen, ohne höhere Kosten. Mit einer kombinierten Variante von Bonitätsprüfung mit Inkasso ist der Shopbetreiber sogar in der Lage den Ausfall auf unter 1% zu drücken.

Laut dem e-Payment-Barometer 2011 liegt die Zahlung auf Rechnung bei etwa 45% im Mittel, wenn die Zahlung auf Rechnung angeboten wird.

Nehmen wir diese Werte zur weiteren Rechnung, dann kommen wir auf folgende Zahlen:

Die Gesamtkosten sinken somit auf etwa 1% der Umsatzes bei gleichzeitiger Erhöhung des Potenzials um 50% beim Rechnungskauf, also ca. 22,5% mehr Gesamtumsatz, ausgehend von den genannten 45% Anteil an den Zahlungsmitteln.

Wer kann da schon nein sagen?

In diesem Sinn, gute Umsätze.

Last modified on Donnerstag, 03 Mai 2012 20:22

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